Hamburg

Mein Heimatstadt von 1998-2002 und eigentliche Slam-Wiege. Nach wie vor Anlaufstation nicht nur für Auftritte, sodern auch Hochzeiten, Geburtstage und Treffen mit Freunden (09.06., 24. & 27.08.16, 04.06.17, 23.-25.02.19, 16.-18.22).

- 26.01.16 Hamburg, Slamburg-Slam, Nochtspeicher
- 28.01.16 Hamburg, Bunker Slam, Uebel & Gefaehrlich
- 07.06.16 Hamburg, Best Of Poetry Slam Spezial, Thalia-Theater
- 08.06.16 Hamburg, Best Of Poetry Slam, Ernst-Deutsch-Theater
- 09.05.18 Hamburg, Die Stützen der Gesellschaft beim Best Of Poetry Slam, Ernst-Deutsch-Theater
- 08.01.20 Hamburg, WORTimAKKORD - Klassik slams Poetry beim Best Of Slam, Ernst Deutsch Theater
- 22.02.24 Hamburg, Das Ensemble der Lach- & Schießgesellschaft, Alma Hoppes Lustspielhaus

In Nordbayern & das zweitausenddreihundertneunundsiebzigste Gedicht

Fassade der Elbphilarmonie

Auf Tour

Immer wieder Wiesen grün'n,
Immer wieder auf die Bühn',
Immer wieder quer durch Bayern -

Wimmernd: Ich droh auszuleiern!

Bergedorf & das zweitausendeinhundertsechzigste Gedicht

Bergedorfer Mühle

Erwachen

Das Augenreiben besiegelt
Den Abschied von nächtlichen Träumen,
Jede Pforte zurück ist verriegelt -
Und so schau ich bedrückt ins Versäumen.

Elbeblick & das eintausenddreihundertvierundsechzigste Gedicht

Blick auf die Elbphilharmonie vom Wasser

Bestleistung nach Bernstein

Das kitzeligste Schaf der Elbe
Ist seit Jahren schon das selbe.

Abendrot & das eintausendeinhundertneununddreißigste Gedicht

Abendrot an der Hamburger Hafenstraße

Die Reblaus (ein revolutionärer Abzählreim)

Ein Standbein auf Standby,
Riskante Risskanten,
Ins Display nen Riss, ey,
Den Dissseits Verbannten!
Es gibt eben nicht genug Chancen für alle,
Oft kontamanieren Avanzen zur Falle!
Verkannte Verwandte
Und niemals Vermisste -
Verschandelt vom Wandeln
Durchs regungslos Triste.

Ungeheuer, -ziefer, -mach
Hol‘n jetzt aus zum Gegenschlag -
Hier kommt keiner lebend raus!
Außer eine Rebenlaus.

Abladen & das eintausendeinhundertachtunddreißigste Gedicht

Kräne am Hamburger Hafen

Februarsonne

Der Frühling küsst schon wieder mit Zunge!

Doch fragt's mich, ob der alte Junge
Es wirklich mit mir ehrlich meint.

"Zu früh ist's!", blitzt's in den Taschentuchfahnen,
Die dutzendnäsig wringend warnen,

Dass alles noch gefährlich scheint!

Elbphilharmonie & das eintausendeinhundertsiebenunddreißigste Gedicht

Detailansicht Elbphilharmonie

Die Nebenjobs der Elphi-Elfen

Hart fistende Harfenistinnen
Sind gewiss im Hafen die
Im Binnenschoß bespritztesten
Protagonisten der Elbharmonie.

Von der Plaza & das eintausendeinhundertsechsunddreißigste Gedicht

Von der Plaza der Elbphilharmonie

Den Vernetzten beißen die Hunde

Wer durch die Berge Wissen irrt,
Merkt spät, wenn er gebissen wird!

Elbfahrrinne & das achthundertneunundneunzigste Gedicht

Elbstrand Falkensteiner Ufer

HH

Hamburg ist niemals brisantes Verwöhnen
Hamburg ist immer okayes Versöhnen
Beim ewig rotierenden Wiederbesuch

Verziert von "Ja, reicht jetz!" und "Noch nich genug!"

Elbstrand & das achthundertachtundneunzigste Gedicht

Elbstrand Falkensteiner Ufer

Keene Perle

Hamburg hat den harten Blick
Immer Ehrgeiz im Genick
Kantig klar wie Stolz

Doch an seinem Elbrandstrand
Fand ich sogenannten Sand
Dat war echt nix Doll's

HH in HH & das fünfhundertneunundneunzigste Gedicht

Heinrich Heine am Hamburger Rathausmarkt

Die Büste (Arm an Beinen)

Der eher kleine
Heinrich Heine
Steht als Büste ohne Beine
Da
Müsste ohne Sockel schweben
Oder aber
Angedockt
Fersennah am Boden kleben
Hoffend, dass wer niederhockt
Zwar
Mein' ich, dass das jeder täte
Wenn der Heinrich darum bäte
So jedoch ist's gar nicht nötig
Durch den Sockeldienst erhöht sich
Quasi wie von ganz alleine
Beinbefreit
Der Heinrich Heine

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